Zeugenaufruf der Polizei
Ermittlungen wegen möglicher Brandstiftung
- Foto: Symbolbild ag
- hochgeladen von Anne-Marie Glaser
Biberach, Zell a.H, Nordrach, Hausach (st) Die ungewöhnliche Häufung von Flächen- und Vegetationsbränden in den zurückliegenden Tagen und Wochen, insbesondere am gestrigen Dienstag, 11. August 2026, lässt alleine durch die Anzahl der Brände den Verdacht aufkommen, dass deren Entstehung nicht nur alleine auf die derzeit vorherrschende Trockenheit zurückzuführen ist, heißt es in einer Pressenotiz der Polizei.
Streifenfahrzeuge unterwegs
Konkrete Anhaltspunkte auf eine mögliche Brandstiftung liegen derzeit zwar nicht vor, dennoch werden die Ermittlungen zu den gesamten Bränden in dieser Region nun gebündelt und zentral von der Kriminalpolizei geführt. Auch werden in den kommenden Tagen verstärkt Polizeistreifen in den betroffenen Städten und Gemeinden unterwegs sein. Darüber hinaus bitten die Ermittler der Kriminalpolizei um Hinweise und der Mitteilung von verdächtigen Beobachtungen.
Sind in den betroffenen Gebieten eventuell verdächtige Fahrzeuge aufgefallen oder haben sich Personen verdächtig verhalten? Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0781/212820 oder unter der Notrufnummer 110. Die Löscharbeiten zu dem Brand in Zell am Harmersbach sind derweil immer noch im Gange und werden mutmaßlich noch längere Zeit andauern.
Sperrungen
Nach derzeitiger Einschätzung sind circa 20 Hektar Wald von dem Brand betroffen. Die L94 ist in diesem Zusammenhang nach wie vor gesperrt. Überdies ist der betroffene Waldbereich zwischen den Schwimmbädern von Zell am Harmersbach und Biberach gesperrt. Die Verantwortlichen der beiden Städte/Gemeinden haben hierzu auch Schilder aufgestellt. Die Polizei weist darauf hin, dass das abgebrannte Waldgebiet erhebliche Gefahren von umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen birgt und richtet daher einen Appell an die Bevölkerung, den abgesperrten Bereich nicht zu betreten.







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