Die Festtage sind vorbei – wohin mit dem Christbaum?

Dieser Weihnachtsbaum hat ausgedient.
Dieser Weihnachtsbaum hat ausgedient. (Foto: ag)

Ortenau. Seit dem 18. Jahrhundert darf er zu Weihnachten in keinem Wohnzimmer fehlen: Mit
Lametta, Kugeln, Figuren, Selbstgebasteltem, Strohsternen und Kerzen
ausgestattet, ist der Christbaum Symbol für die Festtage und lässt nicht
nur Kinderherzen höher schlagen. Doch seine Lebensdauer ist begrenzt.
Meist um den Dreikönigstag wird er abgeschmückt und entsorgt. Schon seit
vielen Jahren gibt es in zahlreichen Städten und Gemeinden eigens
hierfür eingerichtete Sammelstellen, andernorts wird eine Sammelaktion
organisiert, um einem wilden Entsorgen vorzubeugen.

In Schutterwald sammelt die Kolpingjugend am Samstag, 11. Januar, die
Weihnachtsbäume ein. Dafür müssen diese vor 9.30 Uhr am Straßenrand
bereitliegen. In Appenweier sind gleich mehrere Gruppen unterwegs. In
Appenweier selbst sammelt die KJG am Samstag, 11. Januar. In Nesselried
ist die Landjugend am 18. Januar unterwegs, den gleichen Tag haben sich
die Messdiener in Urloffen ausgesucht. Gesammelt wird jeweils ab 9 Uhr
gegen eine kleine Spende. Die Weihnachtsbäume kommen nach der Sammlung
nach Urloffen-Zimmern zur Firma Orico, welche die Christbäume weiterverarbeitet.

Die Technischen Betriebe Offenburg (TBO) haben auch in diesem Jahr wieder Christbaum-Sammelstellen eingerichtet.
Bis Mittwoch, 5. Februar, werden Tannenbäume ohne Lametta oder anderen
Schmuck an mehreren Orten in Offenburg und den Ortsteilen gesammelt. Die
Bäume werden gehäckselt und dann auf städtischen Anlagen eingebracht
oder je nach Qualität der zerkleinerten Bäume, werden diese auch an
Betriebe zur weiteren Verwertung verkauft.

Sammelstellen in der Oststadt: Oswald-Bölcke-Straße/Spielplatz, Ecke An der
Tagmess/Lonsstraße, Ebertplatz, Josef-Kohler-Platz, beim Alten
Friedhof/Gärtnerei, Augustaplatz, Kirchplatz/Grimmelshausenstraße,
Spielplatz Ecke Ortenberger Straße/Werderstraße
Nordstadt: Franz-Volk-Straße/Theodor-Heuss-Realschule
Innenstadt: Ecke Am Unteren Mühlbach/Wasserstraße, Am Ölberg hinter der Kirche
Kinzigvorstadt: An der Wiede/ehemaliger Bauhof
Stegermatt: Kopernikusplatz
Albersbösch Nord: Wichernstraße/beim Altersheim
Albersbösch Süd: Schwalbenweg/Spielplatz
Hildboltsweier: Resedenweg/Spielplatz, Margeritenstraße/bei den Garagen
Uffhofen: Schranke Gifiz-Halbinsel, Ecke Pappelweg/Platanenallee
Kreuzschlag: Altenburger Allee/Wendehammer
Bohlsbach: Rathaushof
Bühl: Friedhof
Elgersweier: Festhalle
Fessenbach: Rathausplatz
Griesheim: Schießrain
Rammersweier: Rathaus, Feuerwehrhaus, neuer Schulhof
Waltersweier: Lindenstraße/beim Feuerwehrhaus
Weier: Rathaus
Windschläg: Bauhof/Stierstall/vor der Festhalle
Zell-Weierbach: Ecke Lukas-Müller-Straße/Spielplatz, Weinstraße/an der Abtsberghalle
Zunsweier: Rathaushof

Seit dem 27. Dezember können in Oberkirch ausgediente Christbäume an der
Erwin-Braun-Halle (hinterer Parkplatz), im Oberdorf (Friedhofsparkplatz)
und am Renchtalstadion (Parkplatz hinter der ZG) bis Samstag, 25.
Januar, abgelegt werden. Die Christbäume werden vom Bauhof kompostiert.
„Aus diesem Grund sind die Christbäume von jeglichem Christbaumschmuck,
insbesondere von Lametta, zu befreien“, so Pressesprecher Ulrich Reich.
Die Christbäume können auch nur während der genannten Zeit und nur an
den gekennzeichneten Plätzen abgelegt werden. „Eine weitere Abfuhr
findet nicht statt“, betont Reich. Ansonsten können die Bäume bei der
Sammelstelle für Strauchgut und Heckenschnitt auf der Erdaushubdeponie
Nußbach/Meisenbühl abgegeben werden.

Am Samstag, 11. Januar, sammelt die Freiwillige Feuerwehr in der Acherner Kernstadt und in
Oberachern die ehemaligen Weihnachtsbäume ein. Um eine Verwertung der
Bäume als Grünschnitt zu ermöglichen, sollten diese unbedingt von
Lametta und anderem Schmuck befreit sein und ab 12 Uhr am Straßenrand
bereitstehen, so die Stadtverwaltung. Die Feuerwehr bittet außerdem, den
bereitgestellten Bäumen einen Obolus in Höhe von einem Euro in einem
Umschlag als kleine Spende anzuheften. Wer den Abholservice nicht in
Anspruch nehmen möchte, hat die Möglichkeit, den Christbaum auf der
Maiwalddeponie oder den anderen Grün- und Erdaushubdeponien des
Landkreises selbst abzugeben.

In Renchen werden die Christbäume am Samstag, 11. Januar, von der Jugendfeuerwehr eingesammelt. Wer diesen Service nutzen möchten, muss den Baum einfach ab 8.30 Uhr an der Straße bereit legen. Zum Auffrischen der Jugendkasse freuen sich die
Jugendlichen über eine Spende von einem Euro, der am besten gut sichtbar
in einem Umschlag am Baum angebracht werden sollte. Wer den frühen
Abholtermin verpasst, kann auch am Abholtag selbst die Jugendfeuerwehr
unter Telefon 07843/993172 bis 12 Uhr erreichen.

Wer in Kehl seines Christbaums überdrüssig ist, kann diesen an bestimmten Plätzen in
der Stadt ablegen; die Mitarbeiter des Betriebshofs sammeln die Bäume
dann dort ein. Sammelplätze befinden sich in den Höfen der
Falkenhausenschule (Einfahrt Jahnstraße), der Hebelschule (Einfahrt
Vogesenallee), der Wilhelmschule, der Josef-Guggenmos-Schule sowie auf
der Grünfläche beim Parkplatz der Söllingschule. Ebenso können
Tannenbäume am Weinbrennerplatz in der Wolfsgrube, auf dem Sundheimer
Dorfplatz und dem Parkplatz der Niedereichhalle abgelegt werden.

In Rheinau gibt es keine speziellen Einsammeltage, wie die Stadtverwaltung
auf Anfrage mitteilt. Doch auch hier bleibt keiner auf dem alten
Tannenbaum sitzen. Die örtlichen Reisigplätze in Freistett, Helmlingen,
Honau und Rheinbischofsheim haben immer samstags geöffnet.

Autor: dh/ds

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