Kappelrodeck und Oppenau vereinbaren Feuerwehrkooperation mit Oberkirch
Überlandhilfe vereinbart

Von links nach rechts: Bürgermeister Stefan Hattenbach, Feuerwehrkommandant Achim Dürr (beide Kappelrodeck), Bürgermeister Uwe Gaiser und Feuerwehrkommandant Albert Schmitt (beide Oppenau) sowie Oberbürgermeister Matthias Braun und den stellvertretenden Feuerwehrkommandant Roland Maier (beide Oberkirch)
  • Von links nach rechts: Bürgermeister Stefan Hattenbach, Feuerwehrkommandant Achim Dürr (beide Kappelrodeck), Bürgermeister Uwe Gaiser und Feuerwehrkommandant Albert Schmitt (beide Oppenau) sowie Oberbürgermeister Matthias Braun und den stellvertretenden Feuerwehrkommandant Roland Maier (beide Oberkirch)
  • Foto: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Oberkirch/Kappelrodeck/Oppenau (st). Oberkirchs Oberbürgermeister Matthias Braun begrüßte jetzt seine Bürgermeisterkollegen Stefan Hattenbach aus Kappelrodeck und Uwe Gaiser aus Oppenau im Oberkircher Rathaus begrüßen. Grund war die Unterzeichnung einer Überlandhilfe für abgelegene Gebäude Oberkirchs an den Gemarkungsgrenzen zu Kappelrodeck beziehungsweise Oppenau. Die drei Rathauschefs begrüßten die künftige Zusammenarbeit im Rahmen der Überlandhilfe. Diese Kooperation dient der Sicherheit von Bewohnern abgelegener Gebäude in Oberkirch.

Schnelle und optimale Hilfe

Das Jugendhaus „St. Hubertus“ in Ringelbach und der Hengsthof in Ödsbach werden als sogenannte Sonderobjekte im Sinne der Alarm- und Ausrückordnung geführt. Neben Feuerwehrkräften aus Oberkirch werden künftig dann auch noch welche aus Kappelrodeck beziehungsweise Oppenau zur Hilfe eilen, wenn es dort zu einem Feuerwehreinsatz kommt. Im Notfall wird so eine schnelle und optimale Hilfe geleistet.

Gelungene interkommunale Kooperation

„Ich freue mich grundsätzlich über die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren“, erklärte Uwe Gaiser. Kirchturmdenken sei in dem Bereich schon lange vorbei, vielmehr seien die einzelnen Wehren gut untereinander vernetzt. „Die Feuerwehren gehen hier ganz konkret voran und geben ein gutes Beispiel für gelungene interkommunale Zusammenarbeit im Dienste der Bürger.“ Stefan Hattenbach betonte bei der Gelegenheit: „Meine Unterschrift unter diesen Vertrag zu setzen, fühlt sich sehr gut an. Wenn wir als Gemeinden tälerübergreifend bei einer unserer wichtigsten kommunalen Kernaufgaben, der Feuerwehr mit dem Brand- und Katastrophenschutz zusammenarbeiten, dann zeigt das, was für eine moderne Verwaltung und Gemeinde selbstverständlich sein sollte." Man lebe die interkommunale Zusammenarbeit tatsächlich, und das in fruchtbarer Acher- und Renchtäler Kommunalpartnerschaft. Von der gebündelten Schlagkraft der ehrenamtlichen, gut aufgestellten Feuerwehren würden die Betriebe und die Bürger des Acher- und Renchtales profitieren.

Sicherheit abgelegener Gebäude

„Die Unterzeichnung der Vereinbarungen mit Kappelrodeck und Oppenau dient der Sicherheit von abgelegenen Gebäuden auf der Gemarkung von Oberkirch. Ich danke allen, die am Zustandekommen der Überlandhilfe beigetragen haben, zeigt dieses ganz konkrete Projekt sehr anschaulich, wie gut die interkommunale Zusammenarbeit auch im Bereich unserer Feuerwehren im Dienste der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie des Objektschutzes funktioniert“, unterstrich Oberbürgermeister Matthias Braun bei der Vertragsunterzeichnung.

Kosten werden beschränkt

Durch die neuen Verträge zwischen Oberkirch und Kappelrodeck beziehungsweise Oppenau wird nun bei Feuerwehreinsätzen auf den gegenseitigen Ersatz von Personal- sowie Fahrzeug- und Gerätekosten verzichtet. Die Kosten bei gegenseitiger Hilfe beschränken sich nur noch auf die anfallenden Auslagen, Verdienstausfälle sowie die tatsächlich genutzten Verbrauchsmaterialien, wie Ölbindemittel und dergleichen.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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