Obst der Saison und frische Cremes
Sommerliche Kaffeetafel

Eine erfrischende Quarktorte mit leckeren Beeren ist der ideale Genuss für die warmen Sommertage.
  • Eine erfrischende Quarktorte mit leckeren Beeren ist der ideale Genuss für die warmen Sommertage.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Ortenau (gro). Selbst wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke knacken, die Lust auf ein feines Stück Kuchen zum Kaffee oder als Dessert nach einem schönen Essen verschwindet nicht. Allerdings sollte die süße Verführung während der warmen Jahreszeit nicht zu schwer, sondern leicht und locker sein. Denn ein Stück Buttercremetorte verliert in der Sonne nicht nur schnell ihre Form, sie kann auch den Körper belasten.

Doch es gibt Alternativen: Der Sommer gehört den Früchten, die seit Mai auch wieder in unseren Breitengraden reifen. Was mit den Erdbeeren begonnen hat, setzt sich mit Kirschen, Him- und Brombeeren, Aprikosen, Heidelbeeren, Pfirsichen, Pflaumen und vielen anderen leckeren Früchten fort. Abwechslung ist in den nächsten Monaten Trumpf. Klassische Blechkuchen schmecken auch mit Sommerfrüchten ausgezeichnet: Aprikosen lassen sich gut mit Mandeln kombinieren, Zwetschgenkuchen erfreut nicht nur die Wespen in den kommenden Monaten.

Tartes gehen immer

Schnell und einfach sind die französischen Tartes zubereitet: Wichtiger Bestandteil ist ein Mürbteig, der zügig von Hand geknetet wird. Dabei dürfen die Zutaten nicht warm werden, denn sonst verliert er seine Konsistenz. Das Obst kann wie bei der klassischen Apfel- oder Aprikosentarte mitgebacken werden oder der Boden nach dem Backen und Auskühlen mit einer erfrischenden Creme gefüllt und mit Obst belegt werden. Dafür eignen sich besonders gut, die zahlreichen Beerensorten, die jetzt zu haben sind: Heidelbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Himbeeren besitzen neben ihrer herrlichen Süße auch eine leichte Säure, die gerade bei der Hitze willkommen ist. Ein besonderer Genuss kann aber auch eine gut gekühlte Tarte mit Schokoladencreme sein.

Die Kombination von Obst mit einer erfrischenden Creme ist besonders beliebt: Als Basis können Eier und Sahne, aber auch Quark, Schmand, Crème Fraîche oder Frischkäse dienen. Mit Limetten- oder Zitronensaft und -abrieb werden diese Cremes besonders frisch im Geschmack. Südfrüchte mit einer säuerlichen Note wie Passionsfrucht oder Mango schmecken nicht nur im Sommer lecker.

Kuchen aus dem Kühlschrank

Wer sich davor scheut den Backofen anzuwerfen: Es gibt auch Rezepte, bei denen der Kuchen aus dem Kühlschrank kommt. Als Klassiker darf die Philadelphiatorte genannt werden, aber auch so manches American Cheesecake-Rezept fällt darunter. Die Basis ist in diesem Fall ein Boden, der aus Keksen gemacht wird. Ob Butterkeks, Löffelbiskuit oder Schoko-Puffreis ist dabei Geschmackssache. Die Kekse werden zerkrümelt und mit flüssiger Butter oder Schokolade vermischt. Anschließend wird die Masse in eine Kuchenform gedrückt. Dann geht es ab in den Kühlschrank, damit der crunchige Boden fest werden kann. Die Wahl der Kekse bestimmt den Geschmack der Torte: So sind Butterkekse neutrale Alleskönner, ähnlich wie Löffelbiskuits. Zusätzlichen Biss bekommen die Böden, wenn italienische Cantucchini – also Mandelkekse – verwendet werden. Auch Amerettini eignen sich für diesen schnellen Boden: Sie verleihen ihm ein leichtes Marzipanaroma.

Damit die Krümel schön fein werden, sollten die Kekse am besten in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zerkleinert werden. Neben geschmolzener Butter eignet sich ebenfalls geschmolzene Schokolade als Bindemittel für den Boden.
Das Herzstück eines Kuchens aus dem Kühlschrank ist die Creme, die für den erfrischenden Moment sorgt. Beliebt sind neben Frischkäse auch Ricotta, Mascarpone, Sahne, aber auch Milchreis oder Pudding. Auch dabei sorgt der Kühlschrank für zusätzliche Stabilität, denn bevor es an das Verzieren geht, muss die Creme in der Kälte ruhen. Der krönenden Abschluss der No-Bake-Kuchen können Nüsse und natürlich erntefrisches Obst der Saison sein.

Klassiker "Kalter Hund"

Eine Kekstorte der besonderen Art ist der sogenannte "Kalte Hund". Dabei handelt es sich um Hüftgold in Perfektion, denn diese Spezialität besteht aus Butterkeksen und einer Kakao-Kokosfett-Creme, die in einer Kastenform geschichtet und gut gekühlt verzehrt werden. Da Kokosfett heutzutage nicht unumstritten ist, gibt es mittlerweile Varianten mit Kuvertüre und Sahne.

Schon ein Kuchen oder fast noch ein Dessert sind die in Frankreich beliebten Charlottes: Dabei wird mit Biskuitteig oder Löffelbiskuit eine Schüssel auslegt. In die Mitte kommt eine Cremefüllung.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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