Sanierungsgebiet Ebertplatz
Besuch aus Stuttgart und Freiburg
- Vorne v. l.: Anja Folz von der Dr. Sven Fries GmbH, Bürgermeister Oliver Martini, Jan-Michael Mann vom RP Freiburg, Birgit Werner vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, Ira Freude, Jasmin Dufner und Gerhard Zerrer von der Stadt Offenburg; hinten v. l.: Projektleiter Daniel Ebneth und Thilo Gries von der Stadt Offenburg, Julia Vischer vom Ministerium und Stephan Färber von der Stadt Offenburg.
- Foto: Stadt Offenburg/Siefke
- hochgeladen von Christina Großheim
Offenburg (st) Vertreter des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen sowie des Regierungspräsidiums haben sich vergangene Woche das geplante Sanierungsgebiet Ebertplatz angeschaut, teilt die Stadt Offenburg mit. Der Klinikstandort werde mit dem Bau des neuen Zentralklinikums voraussichtlich 2031 aufgegeben. Um finanzielle Mittel aus dem Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung abrufen zu können, müsse das Areal als Sanierungsgebiet ausgewiesen werden. Das Treffen habe einem ersten Kennenlernen der Entscheidungsträger gedient.
Bürgermeister Oliver Martini zeigte sich nach dem gut zweistündigen Rundgang zuversichtlich: „Ich freue mich, dass wir uns mit dem zuständigen Ministerium und dem Regierungspräsidium zum geplanten Sanierungsgebiet Ebertplatz austauschen konnten. Die Ortsbegehung hat aus meiner Sicht nochmals gezeigt, was für eine große Chance die zukünftige Entwicklung des Gebiets für die Stadt Offenburg ist. Gleichzeitig ist auch nochmals deutlich geworden, bereits jetzt mit dem Sanierungsgebiet starten zu müssen, um zeitnah nach der Aufgabe des Klinikstandorts in die Umsetzung kommen zu können.“ Zurzeit finde die vorbereitende Untersuchung statt. Seit dem 22. Juni laufe eine Befragung der Eigentümer und Anwohner: So würden frühzeitig alltagsnahe Hinweise, Bedarfe und Perspektiven aufgenommen und im Planungsprozess geprüft, um konkrete Entwicklungsmaßnahmen ableiten zu können. Anfang Juli habe eine Öffentlichkeitsveranstaltung stattgefunden und es sei in den direkten Austausch mit der Bevölkerung gegangen worden.
Antragstellung noch 2026
Die Antragstellung werde noch in diesem Jahr beabsichtigt. Das künftige Sanierungsgebiet umfasse rund 29,8 Hektar. Der städtebauliche Missstand sei einerseits bereits an Hitzetagen ersichtlich. Der größte Anteil liege andererseits in dem sich bildenden Leerstand durch den Umzug des Klinikums in den Nordwesten am Holderstock. Das Sanierungsgebiet sei eine vorausschauende Maßnahme.






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