Offenburg will eine Landesgartenschau in die Stadt holen
Bürgerbeteiligung vom ersten Moment an

In Kürze soll die Bürgerbeteiligung zur Landesgartenschau-Bewerbung in Offenburg beginnen.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (gro). "Eine Landesgartenschau ist eine große Chance für die Stadt", betonte Oberbürgermeister Marco Steffens. Offenburg will sich in diesem Jahr für die Ausrichtung im Jahr 2032 oder 2034 bewerben – und schon in dieser frühen Phase sollen die Bürger bereits mit einbezogen werden. "Die Bürger sollen sagen, es ist unsere Landesgartenschau", wünscht sich der OB.

Die Kinzig steht im Mittelpunkt des Konzeptes. Der Fluss soll renaturiert und erlebbar gemacht werden. Das Gebiet, das entwickelt werden soll, reicht von der Hochschule Offenburg bis nach Bühl. Der Fokus der Ausstellungsmonate soll allerdings auf den Bereichen Stadteingang, Karl-Heitz-Stadion und Burda-Druckerei liegen. "Wir führen seit einiger Zeit mit den Partnern Gespräche", erklärt Baubürgermeister Oliver Martini.

2034, das mag für manchen noch in weiter Zukunft liegen, doch der Countdown für die Bewerbungsfrist läuft: Die Ausschreibung für die beiden Landesgartenschauen durch das Land soll im Sommer erfolgen, Ende des Jahres soll die Bewerbung abgegeben werden. Mit einer Vergabeentscheidung rechnet die Stadt Ende 2020.

Damit die Bürger von Anfang an mitgenommen werden, plant die Stadt schon für die Bewerbungsphase eine Bürgerbeteiligung. Den Auftakt macht eine offene Bürgerwerkstatt am Samstag, 2. Februar, von 10 bis 13 Uhr in der Oberrheinhalle. Außerdem liegen ab Montag in allen Rathäusern Postkarten aus, auf denen die Bürger Ideen notieren und an die Stadt schicken können. Die Jugend wird durch einen offenen Workshop am 20. Februar im Salmen gesondert angesprochen. Schon am 25. Januar werden beim SMV-Forum die Schülervertreter der Offenburger Schulen eingebunden. "Die Jugendlichen sollen selbst bestimmen, über welche digitalen Kanäle die Diskussion laufen soll", so Kerstin Niemann von der Stabsstelle Stadtentwicklung.

Zeitgleich soll das Sportstättenkonzept der Stadt fortgeschrieben werden. "Unabhängig davon, ob das Karl-Heitz-Stadion für die Landesgartenschau überplant wird oder nicht, wollen wir schauen, welchen Bedarf es bei allen rasensporttreibenden Vereinen in den nächsten Jahren gibt", so Sozialbürgermeister Hans-Peter Kopp.

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