• 2. Juni 2018, 19:26 Uhr
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FUSSBALL-VERBANDSLIGA: Heute um 15 Uhr brisantes Ortenau-Derby im Hans-Weber-Stadion
SV Linx kann Meisterticket lösen und Stadelhofen in Landesliga verbannen

Der SV Linx, hier im Derby beim Offenburger FV, kann heute die Meisterschaft perfekt machen  – ein Punkt genügt.
Der SV Linx, hier im Derby beim Offenburger FV, kann heute die Meisterschaft perfekt machen  – ein Punkt genügt. (Foto: fis)

Rheinau-Linx (woge). Nach dem 2:1-Derbysieg beim Offenburger FV und der gleichzeitigen 1:2-Niederlage des Freiburger FC haben die Rheinauer am vorletzten Spieltag wieder die Tabellenführung in der Verbandsliga Südbaden übernommen. Drei Punkte beträgt der Vorsprung des SVL vor dem heutigen, letzten Spieltag der Saison 2017/18.

Der Meistersekt kann schon kalt gestellt werden, denn es ist kaum anzunehmen, dass die Linxer das Derby gegen das stark gefährdete Stadelhofen verlieren werden. Selbst ein Unentschieden reicht den Linxer um wieder in die Oberliga Baden-Württemberg aufzusteigen. Doch der SVL tut gut daran, dass sie voll auf Sieg spielen. Für sogenannte "Spielchen" oder gar Gastgeschenke ist überhaupt kein Platz. Der SVL hat in dieser Saison schon erfahren müssen, wie schnell ein Wechsel an der Tabellenspitze passieren kann. Und nach dem letzten Spieltag besteht danach keine Möglichkeit, einen eventuellen Ausrutscher zu korrigieren.
Bei normalem Spielverlauf sollte der SV Linx sein letztes Heimspiel gewinnen und somit mit einem Sieg mit ihren Fans die Meisterschaft feiern.
Dies ist natürlich schlecht und bitter für den SV Stadelhofen. Nach der 2:7-Schlappe an Fronleichnam gegen den FC Radolfzell besteht für die Renchtäler kaum noch Hoffnung, die Klasse zu halten – hier kann nur ein sogenanntes "Fußball-Wunder" helfen. Immerhin steigen fünf Mannschaften ab, und der SVS steckt mittendrin im Abstiegskampf. Und das auch mit den schlechteren Karten gegenüber dem 1. FC Bad Dürrheim und dem SV 08 Kuppenheim. Punktgleich mit 36 Punkten hat der SVS das schlechteste Torverhältnis der drei Mannschaften (-38). Und es müsste alles für Stadelhofen laufen. Auch der Trainerwechesel Ende April, als Franz Benz Daniel Bistricky ablöste, brachte nicht den erhofften Umschwung. Auch der Ex-Profi konnte den Absturz nicht verhindern. Lediglich zwei Spiele in den letzten sechs Spielen konnten gewonnen werden. Die restlichen vier Begegnungen wurden allesamt verloren.

Sollte es Stadelhofen gelingen mindestens einen Zähler aus Linx mitzunehmen, dann müssten Bad Dürrheim und Kuppenheim ihre Spiele verlieren. Bad Dürrheim spielt zuhause gegen den SC Lahr und sollte einen Zähler holen, während den Kuppenheimer in Auggen nicht viel zuzutrauen ist.

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