Tag des offenen Denkmals
Geschichtsträchtige Orte können entdeckt werden

In neuem Licht erscheint das alte Gefängnis Offenburgs, einem heutigen Hotel.
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  • In neuem Licht erscheint das alte Gefängnis Offenburgs, einem heutigen Hotel.
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Ortenau (rek). Für geschichtsträchtige und informative Besichtigungen, Führungen und Rundgänge bietet sich der Sonntag, 9. September, in der Ortenau an. Als Motto hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz "Entdecken, was uns verbindet" ausgegeben. Hier finden Interessierte eine Übersicht der Denkmale und Veranstaltungen, die offiziell gemeldet sind.

Achern: Beim Schollenhof im Ortsteil Wagshurst handelt es sich um einem 1319 erwähnten Gebäudekomplex mit gepflegten Fachwerkhaus mit Ökonomie und Hofladen. Zu besichtigen ist der Hof von 11 bis 17 Uhr, Führungen bei Bedarf. Ebenfalls ein Fachwerkhaus, aus dem Jahr 1774, befindet sich in der Ringstraße 10, das als Einfamilienhaus genutzt wird und von 11 bis 17 Uhr besucht werden kann. Die Illenau Arkaden und Museum als ehemalige Heil- und Pflegeanstalt haben von 9 bis 22 Uhr geöffnet, Führungen finden um 14 und 16.30 Uhr statt. Ebenfalls um 14.30 und 16 Uhr werden Führungen in den Illenau Werkstätten angeboten, ohne weitere Öffnungszeiten. In der ehemaligen Malzbierbrauerei mit Brauereiturm werden während der Öffnungszeit von 10 bis 16 Uhr Führungen nach Bedarf angeboten.

Ettenheim: Eine Führung mit Treffpunkt um 14 Uhr im Prinzengarten führt durch Hohlwege in der Vorbergzone Richtung Schwarzwald. Um 15 Uhr gibt es zudem das Angebot, unter fachlicher Begleitung die Altstadt zu erkunden. Treffpunkt hierfür ist vor dem Rathaus.

Gengenbach: Um 14, 15 und 16 Uhr starten vom Marktplatz-Brunnen aus Führungen durch die Engelgasse als einem Teil der mittelalterlichen Altstadt.

Kehl: Der Tarnbunker im Ortsteil Neumühl als Anlage des Westalls im Zweiten Weltkrieg ist eine Seltenheit und kann von 10 bis 17 Uhr unter fachlicher Begleitung erkundet werden.

Neuried: Von 12 bis 16 Uhr öffnet der Dreiseithof in Ichenheim seine Türen. Geführt werden die Besucher dabei um 14 Uhr. Anlässlich des Tags des Denkmals stehen die Glasfenster der Altenheimer Friedenskirche im Mittelpunkt eines Vortrags um 17 Uhr.

Oberkirch: Im Veranstaltungsraum der Mediathek startet um 11 Uhr eine Führung durch die Innenstadt.

Offenburg: Das alte Gefängnis und heutige Hotel "Liberty" gehört zu den Gebäuden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Um 13, 13.45, 14.30, 15.15, 16 und 16.45 Uhr starten Führungen durch das heutige Hotel. Der Salmen als nationales Kulturgut der badischen Revolution können Besucher bei einer Führung um 13 Uhr erkunden. Von 11 bis 13 und 14.30 bis 17 Uhr öffnet das Kloster Unserer Lieben Frau seine Pforten. Mutter Martina Merkle bietet Führungen um 11 und 14.30 Uhr an. Zudem wird um 17 Uhr ein klassisches Konzert aufgeführt.

Ottenhöfen: Die evangelische Kirche, im skandinavischen Stil erbaut, kann von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Pfarrer Andreas Moll führt um 15 Uhr durch den sakralen Bau. Zwischen 9 und 16 Uhr ist die Hammerschmiede geöffnet, Vorführungen finden zudem bei Interesse statt.

Ringsheim: Von 13 bis 18 Uhr kann die Johanneskapelle, ein Bau aus dem Jahr 1670, besichtigt werden, Führungen sind stündlich organisiert.

Seebach: Das historische Bergwerk Silbergründle lädt zum Besuch der Stollen von 11 bis 17 Uhr ein. Nach Interesse werden dazu Führungen stattfinden. Zu Beginn der Öffnungszeit um 10 Uhr können Interessierte durch Vollmers Mühle geführt werden, ehe sie um 11.30 Uhr wieder schließt. Der Kommandobunker der französischen Armee beim Aussichtsturm öffnet von 10 bis 17 Uhr. Um 10.45 und 13.45 Uhr, zusätzlich 15.30 Uhr in russischer Sprache, gibt es fachliche Begleitung bei Führungen. Auch das Nationalparkzentrum beteiligt sich und steht von 10 bis 18 Uhr offen. Geboten werden Ausstellungen sowie Informationen zum Nationalpark.

Stichwort

Mehr als 7.500 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten öffnen am Tag des offenen Denkmals bundesweit ihre Türen. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit. Das Jahresmotto „Entdecken, was uns verbindet“ nimmt ausdrücklich Bezug auf das Motto des Kulturerbejahrs „Sharing Heritage“. Auf der Internetseite können Interessierte das komplette Programm der gemeldeten Denkmale studieren.

In neuem Licht erscheint das alte Gefängnis Offenburgs, einem heutigen Hotel.
Erich Nagel leuchtet den Weg in den Tarnbunker im Kehler Ortsteil Neumühl.
Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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