Neuer Studiengang der HS Offenburg
Digitalisierung als Schlüsselbereich

Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Winfried Lieber
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Offenburg. Technik, Wirtschaft und Medien – die Hochschule Offenburg bietet Interessierten Studiengänge in den Schlüsselbereichen unserer Gesellschaft an. Christina Großheim sprach mit Rektor Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Winfried Lieber.

Welche Abschlüsse bietet die Hochschule Offenburg an?
An der Hochschule kann ein Studium in insgesamt 20 Bachelor- und 23 Master-Studiengängen in den Disziplinen Technik, Wirtschaft und Medien begonnen werden, darunter sind sechs englischsprachige Master-Studiengänge und zwei berufsbegleitende Weiterbildungsmaster. Als zusätzliche Varianten bieten wir fünf Lehramtsstudiengänge und sechs beziehungsweise acht ausbildungsintegrierte Studienmodelle an. All diese Studiengänge verknüpfen eine breite wissenschaftliche Qualifizierung mit berufsfeldbezogenen Inhalten. Derzeit forschen rund 50 Doktoranden an der Hochschule mit dem Ziel einer kooperativen Promotion an einer Universität im In- oder Ausland. Dank der Gewährung von Promotionsstipendien seitens des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg laufen zwei Promotionskollegs – in Kooperation mit der Universität Freiburg sowie mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Darüber hinaus sind Professoren der Hochschule an einem Graduiertenkolleg der DFG gemeinsam mit dem KIT beteiligt.

Welche Studiengänge können absolviert werden?
In nahezu allen Bereichen des Innovationsgeschehens beeinflussen unsere Absolventen die Wettbewerbsfähigkeit im Beschäftigungssystem. Genau deshalb kommt uns eine ganz besondere Verantwortung zu, dem dynamischen Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft und Technologien mit aktuellen Studieninhalten Rechnung zu tragen. Die Stärke der Hochschule liegt in den drei profilbildenden Kernkompetenzen Technik, Wirtschaft und Medien, die den Fakultäten Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Medien teilweise interdisziplinär und fakultätsübergreifend zugeordnet sind.
So ist beispielsweise die Digitalisierung heute ein zentraler Schlüsselbereich der Hochschule, der mit inhaltlichen sowie strukturellen Maßnahmen als strategisches Querschnittsthema gesehen wird. Das sehr gute und stark interdisziplinäre vorhandene Expertenwissen der Hochschule fließt dabei kontinuierlich in die bestehenden Studiengänge in gleicher Weise ein, wie neue Studiengänge entwickelt werden. Andererseits muss der Komplexität und Unbestimmtheit der Aufgaben vermehrt durch eine systemische Lösungskompetenz der Absolventen entsprochen werden. Das heißt, neben fachlichen Fähigkeiten sind heute die Erwartungen der Wirtschaft deutlich mehr auf eine stärkere Vermittlung von Praxisbezügen und Schlüsselkompetenzen konzentriert.

Welche neue Studiengänge werden angeboten?
Bei allen Studienangeboten achten wir auf stets aktuelle Studieninhalte und flexible Studienstrukturen mit denen attraktive Berufs- und Lebensperspektiven verbunden sind. Neben der kontinuierlichen qualitätsgeleiteten Weiterentwicklung aller Studiengänge richten wir immer wieder neue Studiengänge ein und reagieren auf aktuelle Entwicklungen und Bedarfe. So gibt es ab dem Wintersemester 2020/21 einen Studiengang für Künstliche Intelligenz. Entsprechend dem Profil unserer Hochschule legen wir dabei den Schwerpunkt auf die Anwendungen der KI. Projekte mit realen Problemstellungen und Daten aus der Praxis sind im Studium von Beginn an vorgesehen. Der Studiengang profitiert von Professoren, die international ausgewiesene Experten im Bereich Künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Deep Learning sind. Zwei Stiftungsprofessuren belegen das sehr hohe Interesse an Absolventen des Studiengangs Angewandte Künstliche Intelligenz.

Was sind die begehrtesten Studiengänge?
Die Nachfrage nach Studiengängen hängt von vielen Einflüssen ab. Je nach Konjunkturlage und Trends werden bestimmte Disziplinen verstärkt oder weniger stark nachgefragt. Aktuell sind Studiengänge in den Lebenswissenschaften, der Informatik oder solche, die sich mit Digitalisierungsthemen befassen, ganz besonders attraktiv. Traditionell war die Nachfrage nach wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen schon immer höher als nach ingenieurwissenschaftlichen. Inwieweit die Rezession der deutschen Volkswirtschaft durch die Corona-Pandemie diese Nachfrage beeinflusst, ist noch nicht prognostizierbar.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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