Landesgartenschau
Warum eine Bewerbung der Stadt Offenburg nützt

Der Burda-Media-Tower von der Kinzigbrücke aus gesehen
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  • Foto: Stadt Offenburg/Michael Bode
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Offenburg (st). Offenburg bewirbt sich um die Landesgartenschau. Eine der wichtigsten Chancen ist, laut einer Pressemitteilung der Stadt, dass dadurch verschiedene Herausforderungen und Themen gleichzeitig angegangen werden können.

Viele Menschen verbinden eine Landesgartenschau ausschließlich mit dem Ausstellungsjahr, in dem ein Begleitprogramm und Veranstaltungen zahlreiche Menschen in die entsprechende Kommune ziehen. Allerdings ist das Ausstellungsjahr nur das Sahnehäubchen, denn bei Landesgartenschauen gilt definitiv: Der Weg ist das Ziel. Bereits vor der eigentlichen Ausstellung und vor allem in den Jahren danach wirken sie als Motor für eine nachhaltige, grüne und zukunftsfähige Stadtentwicklung – insbesondere auch, weil die gastgebende Kommune nach einem Zuschlag finanzielle Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg erhält. Dadurch können viele begleitende städtebauliche Projekte schneller und kompakt umgesetzt werden – und genau das will Offenburg nutzen.

Herausforderungen stellen

Denn auch das Oberzentrum hat sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen: Zunehmende Temperaturen durch den Klimawandel, wachsender Lärm und verschmutzte Luft in der baulich immer stärker verdichteten Stadt sowie auch die nicht abreißende Beschleunigung des alltäglichen Lebens – all dies lässt den Wunsch der Bürger nach Ruhe, Entspannung und einem wohltuenden Miteinander wachsen. Die geplanten Maßnahmen rund um die Landesgartenschau sollen deshalb dazu beitragen, dass sich Offenburg auch für kommende Generationen lebenswert weiterentwickelt.

Hierfür soll zum Beispiel die Kinzig im Herzen Offenburgs zugänglich und erlebbar werden und sich zur neuen, grünen Verbindungsachse entwickeln. Dauerhafte und innenstadtnahe Parks für Erholung, Bewegung und Miteinander werden geschaffen. Gleichzeitig werden Bereiche bewahrt, in denen der Schutz von Flora und Fauna im Fokus steht und sich vielfältige Lebensräume ungestört entfalten können.

Darüber hinaus könnten durch die Landesgartenschau in Offenburg weitere stadträumliche und gesellschaftliche Entwicklungen angestoßen werden, wie beispielsweise die Entwicklung der Potenzialfläche Burda-Areal. Eine qualitätsvolle städtebauliche Entwicklung des Areals ermöglicht, dass sich sowohl das Unternehmen am Standort Offenburg entwickeln kann als auch eine Verbindung zwischen den neu entstandenen Bereichen an der Kinzig und der Innenstadt geschaffen wird.

Neue Grünflächen

„Neue Grünflächen und weitläufige Parkanlagen im Zuge einer Landesgartenschau würden vor allem die Lebensqualität, die Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung und den Erholungswert für die Offenburger und die Besucher der Stadt enorm steigern. Landschaftsbauliche Maßnahmen, wie eine geplante Renaturierung der Kinzig und Umwandlung in eine verbindende, grüne Lebensader zwischen dem West- und Ostteil der Stadt wären ein großer Gewinn für das gesamte Stadtbild. Eine Landesgartenschau wäre hier ein nachhaltiger Impulsgeber. Deshalb begrüße und unterstütze ich die Bewerbung der Stadt Offenburg ausdrücklich", macht Prof. Dr. Hubert Burda in einer Stellungsnahme deutlich.

Der Burda-Media-Tower von der Kinzigbrücke aus gesehen
Ein Blick auf die Burda-Druckerei am Offenburger Stadteingang
Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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