Mängelmelder für Radwege
Offenburg bietet den "RADar" an

Offenburg (st). Fehlende Baustellenumleitung, unklare Radwegführung, zugewachsene Radwegschilder oder fehlende Abstellplätze – solche Ärgernisse können ab Mitte Januar per „RADar“ der Stadtverwaltung online gemeldet werden. Einfach einen Pin mit dem Grund der Meldung auf die Straßenkarte setzen, schon wird die entsprechende Stelle informiert und kann die Meldung bearbeiten. Die Meldung wird mit einem Bearbeitungsstatus versehen, sodass die meldende Person und alle anderen über den Stand informiert sind. Auch positive Meldungen sind möglich: So können Fahrradfahrende mitteilen, was ihnen gefällt und auf jeden Fall bleiben soll. Bestehende Meldungen können von weiteren Radfahrenden bestätigt und kommentiert werden.

Bürgermeister Oliver Martini: „Wir wollen wissen, wie wir das Radfahren in Offenburg angenehmer machen können. Da interessiert uns natürlich, wo der Schuh am stärksten drückt. Die Meldeplattform 'RADar' gibt den zahlreichen Radfahrern die Möglichkeit, unkompliziert mit Verbesserungsvorschlägen an uns heranzutreten. Umgekehrt können wir unser Handeln erklären und transparenter machen, was bereits in Planung ist.“

Wie funktioniert es?
Nach einer Registrierung kann jede und jeder unter www.radar-online.net Meldungen abgeben.

Was passiert mit den Meldungen?
Die Meldungen werden automatisch per E-Mail an die zuständige Stelle weitergeleitet. Dort wird geprüft, um welche Art von Meldung es sich handelt: Ein verdrehter Radwegweiser kann beispielsweise direkt korrigiert werden. Die Verbesserung von Infrastruktur ist dagegen oft nur im Rahmen von größeren Baumaßnahmen möglich, von denen einige schon in Planung sind. Wird ein Vorschlag umgesetzt, werden die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet und rückgemeldet. Wenn ein Vorschlag nicht umgesetzt werden kann, werden die Gründe hierfür erklärt.

Wie lange dauert es, bis eine Meldung bearbeitet wird?
Die Stadtverwaltung bemüht sich, möglichst zeitnah auf die Meldungen einzugehen und innerhalb einiger Tage eine erste Rückmeldung zu geben. Wird ein Vorschlag umgesetzt, hängt die benötigte Zeit stark vom Einzelfall ab und kann zwischen Tagen (zum Beispiel Grünschnitt), Wochen (zum Beispiel Markierungen), Bordsteinabsenkungen (Monate), und bei umfassenden Baumaßnahmen mit großem Planungsaufwand sogar Jahre dauern.

Und wenn es dringend ist, beispielsweise Scherben auf dem Radweg liegen?
Scherben und Verschmutzung, die möglichst schnell beseitigt werden sollen, sollten weiterhin beim Scherbentelefon unter 0781/9666666 gemeldet werden. Dort ist eine besonders zügige Bearbeitung garantiert: Gehen Meldungen bis 14 Uhr ein, rücken die Reinigungskräfte der TBO noch am gleichen Tag aus, bei Meldungen freitags bis 10 Uhr kommen sie am Samstag. Anrufe am Wochenende werden am Montag bearbeitet.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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