Monitoring

Beiträge zum Thema Monitoring

Lokales
Konikpferde werden seit 2020 für die Grindenpflege eingesetzt. Sie prägen durch ihre Präsenz die Vegetationsstruktur und verbessern die Vielfalt an Kleinstlebensräumen.  | Foto: Thomas Gamio/Nationalpark Schwarzwald

Monitoring zeigt hohe Artenvielfalt
Beweidung der Bergheiden erfolgreich

Seebach (st) Die hochgelegenen Heiden im Nationalpark Schwarzwald – in der Region auch Grinden genannt – sind ein Hotspot der Artenvielfalt. Seit 2021 untersucht das Forschungsteam die Heideflächen, um die Auswirkungen verschiedener Nutzungen für Flora und Fauna beurteilen zu können. „Die Auswertung der Daten ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber bereits jetzt erstaunt eine hohe Artenvielfalt bei den vorkommenden Insekten“, sagt Jörn Buse, zuständig für wirbellose Tiere im Nationalpark. So...

  • Seebach
  • 08.12.23
Lokales
Tigermücken wurden nun auch in Lahr gesichtet.  | Foto: B. Pluskota/KABS

Monitoring für nächstes Jahr geplant
Lahrer sollen Tigermücke melden

Lahr (st) Erstmals wurde die asiatische Tigermücke 2007 in Deutschland nachgewiesen, inzwischen ist sie weit verbreitet. Nun wurden auch zwei Funde in Lahr gemeldet. Um sich ein erstes Bild über ein eventuelles Tigermückenvorkommen in Lahr machen zu können, werden die Lahrer aufgefordert, mögliche Tigermückenfunde zu melden und ein Foto an die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e. V. (KABS) per E-Mail an tigermuecke@kabsev.de senden. Auch wenn es jetzt kälter wird,...

  • Lahr
  • 17.11.23
Lokales
Fotofallenbild eines Rothirschs im Nationalpark Schwarzwald  | Foto: Nationalpark Schwarzwald

Projekt startet in die zweite Runde
Nationalparks zählen Huftiere

Seebach (st) Rothirsche, Rehe, Wildschweine, Wölfe, Luchse, Rotfüchse und viele weitere Tierarten haben Wissenschaftler beim ersten standardisierten Monitoring der Wildtierpopulationen in zehn deutschen Großschutzgebieten gezählt. Insgesamt kamen 643 Fotofallen – automatisierte Wildtierkameras – zum Einsatz, die von 2019 bis 2020 in den neun Nationalparks Schwarzwald, Bayerischer Wald, Berchtesgaden, Eifel, Hainich, Harz, Hunsrück-Hochwald, Kellerwald-Edersee und Müritz sowie im Wildnisgebiet...

  • Seebach
  • 14.07.23
Lokales
Auerhahn und Auerhenne  | Foto: Walter Finkbeiner/Nationalpark Schwarzwald

Artenschutz
Nationalpark Schwarzwald startet den Notfallplan Auerhuhn

Seebach (st). Das Auerhuhn ist ein häufiger Anblick im Schwarzwald – allerdings nur als historisches Präparat oder als Abbild auf Logos und Wappen. Die tatsächlich noch im Schwarzwald lebenden Auerhühner sieht man so gut wie nie. Weil sie sehr scheu sind, aber vor allem, weil es nur noch so wenige sind: Das Auerhuhn droht in den nächsten Jahren aus dem Schwarzwald zu verschwinden. Von den verbliebenen Auerhühnern im gesamten, 6.000 Quadratkilometer großen Schwarzwald lebt ungefähr jedes fünfte...

  • Seebach
  • 01.10.22
Lokales

KABS in Kehl unterwegs
Auf Tigermückenjagd im Stadtgebiet

Kehl (st). Die Asiatische Tigermücke ist auch in Kehl unterwegs. Der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) sind im Juni und Juli zwei Einzeltiere von betroffenen Anwohnern zugeschickt worden. Deshalb brechen KABS-Mitarbeitende am Montag, 15. August, zu einem erweiterten Fallenmonitoring auf. Ziel ist es, zu verhindern, dass sich die invasive Stechmückenart in der Rheinstad ansiedelt. Asiatische Tigermücken sind zwischen drei und zehn Millimeter groß und gelten...

  • Kehl
  • 08.08.22
Lokales

Fälle von Afrikanischer Schweinepest
Nachweis im Landkreis Emmendingen

Stuttgart/Ortenau (st). „Es war nur eine Frage der Zeit bis die Afrikanische Schweinepest (ASP) Baden-Württemberg erreicht. Das für Tierseuchen zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat das Virus am Mittwochabend, 25. Mai, in Proben aus einem Mastschweinebestand im Landkreis Emmendingen nachgewiesen. Damit ist der Ausbruch der ASP bei gehaltenen Schweinen in Baden-Württemberg festgestellt“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am...

  • Ortenau
  • 27.05.22
Lokales
Bildnachweis der Europäischen Wildkatze im Gebiet Wilder See vom 21. März 2019. | Foto: Nationalpark Schwarzwald
2 Bilder

Gefährdete Art steht auf der Roten Liste
Wildkatze tappt in Fotofalle

Seebach (st). Erstmals hat die seltene Europäische Wildkatze im Nationalpark Schwarzwald sozusagen ein Beweisfoto hinterlassen. Als Raffael Kratzer, zuständig für das Wildtier- und Fotofallenmonitoring im Schutzgebiet, vor Kurzem eine Wildtierkamera im Gebiet Wilder See auslas, fand er darauf auch ein Bild dieser Katzenart, die in Baden-Württemberg und Deutschland auf der Roten Liste steht. Wildkatze tappt in Fotofalle „Wir hatten schon vor einigen Jahren mal Hinweise bekommen, dass Wildkatzen...

  • Seebach
  • 22.07.19
  • 1
  • 2
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