Wolf

Beiträge zum Thema Wolf

Lokales
Das Podium: Bernd Repple (v. l.), Maria Schwarz, Thomas Marwein, Dr. Regina Sittler, Volker Schebesta und Reinhard Bischler
2 Bilder

Diskussion Tierwohl und Wolf
Landwirte fühlen sich alleingelassen

Nordrach (gro). Zwei bestätigte Wolfsrisse und ein vermuteter, die Stimmung bei den Landwirten in Nordrach ist schlecht. Sie fühlen sich von der Politik alleingelassen, wenn es um den Schutz ihrer Tiere geht. Das wurde bei einer Podiumsdiskussion, die betroffene Landwirte am Samstag, 18. September, in Nordrach auf die Beine gestellt haben mehr als deutlich. Eingeladen waren Vertreter aus der Politik, aber auch eine Tierschützerin sowie ein Schäfer. Prominent besetzt war das Podium mit Thomas...

  • Nordrach
  • 18.09.21
Lokales

BLHV Nordrach diskutiert
"Der Wolf und das Tierwohl" ist Thema

Nordrach (rek). "Der Wolf und Tierwohl" - zu dieser öffentlichen Veranstaltung laden die Mitglieder des Badisch-Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV) vom Ortsverein Nordrach ein. Die Diskussion findet am Samstag, 18. September, um 14 Uhr auf dem Gelände von Fehrenbacher Transporte, Gewerbegebiet 10, in Nordrach statt. Vertreter von Politik, aus dem Tourismus, der Jäger, Schäfer und Tierhalter werden an dieser Veranstaltung Interesse teilnehmen.

  • Nordrach
  • 13.09.21
Lokales

Zwei Ziegen, sieben Schafe
Wolf in Nordrach und Bad Rippoldsau-Schapbach

Nordrach/Bad Rippolsau-Schapbach (st). Jetzt liegt die offizielle Bestätigung vor: Ein Wolf aus der Alpen- oder der italienischen Population hat am 12. August sieben Schafe in der Gemeindeebene von Bad Rippoldsau-Schapbach im Landkreis Freudenstadt sowie am 26. August zwei Schafe in Nordrach getötet. Er trägt den wissenschaftlichen Namen GW2120m. Das teilte am Mittwoch, 8. September, die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg mit. Wolfsrüde bereits im Mai nachgewiesen Die...

  • Nordrach
  • 08.09.21
Lokales

War es ein Wolf?
Zwei tote Ziegen in Nordrach gefunden

Nordrach (st). Im Gemeindegebiet von Nordrach sind am Donnerstag, 26. August, zwei tote Ziegen aufgefunden worden. Um Näheres über das Rissereignis zu erfahren und darüber, ob ein Wolf möglicherweise der Angreifer war, hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg die toten Tiere zur Untersuchung an das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg überstellt. Zudem nahmen die Fachleute der FVA DNA-Proben von den toten Tieren und schickten sie zur Analyse an...

  • Nordrach
  • 26.08.21
Lokales

Tier gehört zur Alpenpopulation
Wolf hat Schafe in Mühlenbach gerissen

Mühlenbach (st). Die vier im April in Mühlenbach getöteten Schafe sind von einem Wolf gerissen worden. Das hat die genetische Untersuchung der Proben zweifelsfrei bewiesen, teilt das Umweltministerium mit. Weitere Untersuchungen Der Nachweis ergab, dass es sich um ein Tier des Haplotyps HW22 handelt, also ein Tier der so genannten Alpenpopulation. Geschlecht und Rudelzugehörigkeit sind bislang noch unklar, weitere Untersuchungen werden noch durchgeführt. Die im Schwarzwald bekannten Wolfsrüden...

  • Mühlenbach
  • 12.05.21
Lokales
Wolfsabwehr: mobiles Weidenetz mit 106 Zentimetern Höhe

Fälle in der Region
Wölfe unterscheiden nicht zwischen Wild- und Nutztier

Ortenau (djä). Drei Fälle von gerissenen Weidetieren haben in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt. Im Landkreis Rastatt wurden Ende April in zwei Gemeinden je zwei tote Ziegen aufgefunden. Bereits vorher gab es in Mühlenbach vier tote Schafe, ein weiteres Schaf war verschwunden. Nun bestätigte die genetische Untersuchung von Speichelresten an einer der getöteten Ziegen vom Gemeindegebiet Forbach, dass sie vom im Nordschwarzwald sesshaften Wolfsrüden GW852m gerissen wurde. Das teilte...

  • Ortenau
  • 08.05.21
Lokales

Gesamter Schwarzwald Gebiet für Wolfsprävention
Herdenschutz wird gefördert

Ortenau (st). Das Umweltministerium hat die Grenzen des neuen Fördergebiets Wolfsprävention festgelegt. Künftig wird das Gebiet den gesamten Naturraum Schwarzwald umfassen. Das heißt der nördlichste Punkt ist Ettlingen, der südlichste Bad Säckingen. Im Westen wird das Gebiet von der B3 begrenzt, im Osten von der A81. Die scharfe Grenzziehung erfolgt in den nächsten Tagen, im Anschluss daran wird das neue Fördergebiet offiziell ausgewiesen. Ab diesem Zeitpunkt werden in dem gesamten Bereich...

  • Ortenau
  • 20.07.20
Polizei
Die Rench drohte am Montag bei Oberkirch über die Ufer zu treten.

Kinzigtal besonders betroffen
Starker Regen sorgte für Hochwasser in der Ortenau

Ortenau (st). Starker Regen ließ die Flusspegel in der Ortenau am Montag stark ansteigen. Örtlich traten sie sogar über die Ufer und sorgten für Hochwasser. 16 Feuerwehren sowie die Ortsgruppe Biberach des Technischen Hilfswerks waren im gesamten Kreis im Einsatz. Besonders betroffen war das Kinzigtal. Die Kreisstraße zwischen Hausach und Fischerbach musste voll gesperrt werden, erst gegen 15 Uhr als die Stände wieder gesunken waren, wurde sie wieder freigegeben. Ebenso der Radweg, der parallel...

  • Ortenau
  • 04.02.20
Lokales
Der neue Marker am Dreidörfereck im Rammersweirer Wald.
5 Bilder

Dreidörfereck erhält neuen Marker im Rammersweirer Wald
Wenn der Krepfer den Wolf im Krabbenaze-Wald sieht

Ä Krepfer sieht, wie ä Wolf im Wald vun de Krabbenaze rum rennt. So steht es auf dem Schild des neuen Markers und beschreibt die drei Charaktere der hier aneinander grenzenden Dörfer Ebersweier (Krepfer), Rammersweier (Wolf) und Bohlsbach (Krabbenaze). Sowas gibt es nur am Dreidörfereck von Rammersweier Bohlsbach und Ebersweier. Das Dreidörfereck liegt auf drei beliebten Wanderrouten, welche sich dort kreuzen, unweit davon liegt das Naturschutzgebiet Talebuckel von OG-Rammersweier. Am...

  • Durbach
  • 29.01.20
  • 2
Lokales
Symbolbild

Tote Schafe in Oppenau
Institut bestätigt Wolfsriss

Oppenau/Stuttgart (st). Nun gibt es Gewissheit über die am 29. Oktober in Oppenau tot oder schwer verletzt aufgefundenen Schafe. Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft wurden sie von dem bekannten Wolfsrüden GW852m gerissen.  Das hat die genetische Untersuchung der Rissabstriche durch das Forschungsinstitut Senckenberg ergeben. Oppenau befindet sich in der „Förderkulisse Wolfsprävention“. In diesem Gebiet wird der GW852m bereits seit knapp zwei...

  • Oppenau
  • 07.11.19
Lokales

Wolf, Fuchs oder Hund?
Drei gerissene Schafe gefunden

Oppenau (st). In der Gemeinde Oppenau wurden am 29. Oktober zwei Schafe tot aufgefunden. Ein weiteres war schwer verletzt und musste getötet werden. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) geht davon aus, dass die Tiere gerissen wurden. Ob dafür ein Hund, ein Fuchs oder ein Wolf verantwortlich sind, lässt sich erst sagen, wenn das Ergebnis der genetischen Untersuchung der genommenen Rissabstriche durch das Forschungsinsitut Senckenberg vorliegt. Das kann eine bis zwei Wochen...

  • Oppenau
  • 31.10.19
Lokales
Vertreter der Waldgenossenschaften, Bürgermeister, Ortsvorsteher und Waldbesitzer thematisieren mit dem Landtagsabgeordneten Willi Stächele (4. v. l.) und dem Landesforstpräsidenten Max Reger (4. v. r.) am Mummelsee die neuartigen Waldschäden

Expertenrunde diskutierte am Mummelsee
Wald steckt in Krise

Seebach (jtk). „Wir leben mitten im Klimawandel und keiner kann diese Situation leugnen“, sagt Landesforstpräsident Max Reger als Teilnehmer einer Diskussionsrunde über die Probleme des Waldes. Dazu haben sich Vertreter der Waldgenossenschaften, Bürgermeister, Ortsvorsteher und Waldbesitzer des Einzugsgebietes Seebach mit dem Landtagsabgeordneten Willi Stächele (CDU) am Mummelsee eingefunden. Bäume leiden Die Bäume leiden seit zwei Jahren durch zu hohe Temperaturen und zu wenig Niederschläge...

  • Seebach
  • 01.10.19
Lokales
Hat ein Wolf die Schafe in der Gemeinde Oppenau gerissen? Diese Frage klärt dieser Tage das Landesumweltministerium.

Tote Schafe
Umweltministerium schließt Wolfsangriff nicht aus

Oppenau (st). In der Gemeinde Oppenau sind zwei tote Schafe gefunden worden, die offensichtlich gerissen wurden. Laut einer Pressemitteilung des Umweltministeriums in Baden-Württemberg ist es nach einer erster Begutachtung durch die Experten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg möglich, dass ein Wolf die beiden Tiere getötet hat. Ergebnis in einigen Wochen Für die genetische Untersuchung wurden Proben der Kadaver an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Bis...

  • Oppenau
  • 19.02.19
Lokales

Genanalyse beweist
Es war wirklich ein Wolf

Wolfach (st). Es war wirklich ein Wolf, der am 22. Januar in der Nähe von Wolfach ein Schaf gerissen hat. Das teilt das Landesumweltministerum mit, nachdem nun das Ergebnis einer Genanalyse vorliegt. Allerdings könne nicht geklärt werden, ob es sich um den bekannten Wolf mit dem offiziellen Namen „GW852m“ handelt. Experten gingen allerdings davon aus. EntschädigungWie in allen anderen Fällen, seien die angegriffenen Schafe nicht wolfssicher eingezäunt gewesen. Dennoch soll der Eigentümer des...

  • Wolfach
  • 02.02.19
Panorama

Fußnote, die Glosse im Guller
Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?

Es war einmal ein Wolf. Der wollte wahrscheinlich nur spielen. Deshalb freute er sich, als er einen Mann sah. Es handelte sich dabei um einen Gemeindemitarbeiter, der auf einem Friedhof am Boden kniend einer Arbeit nachging. Friedhofsgärtner gebissen Hunde dürfen nicht einmal an der Leine auf Friedhöfe. Das steht meist auf Schildern unter der Überschrift Friedhofsordnung. Nun stammt der Hund vom Wolf ab. Deshalb muss das Verbot aber nicht automatisch auf diesen übertragbar sein. In jedem Fall...

  • Ortenau
  • 03.12.18
Lokales

Schäden durch Wölfe
Fördergelder für Schutzmaßnahmen

Ortenau (st). Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat die „Förderkulisse Wolfsprävention“ ausgewiesen. Im Ortenaukreis liegen 16 Gemeinden in diesem Aktionsgebiet. Innerhalb der Förderkulisse übernimmt das Land 90 Prozent der Anschaffungskosten von Materialien für Herdenschutzmaßnahmen für Schafe, Ziegen und Gehegewild. Hierzu zählt insbesondere eine lückenlose Umzäunung mit Elektrozäunen. Gefördert wird auch der Einsatz von Herdenschutzhunden ab einer...

  • Ortenau
  • 02.08.18
Panorama
Christiane Agüera Oliver

Wölfe im Schwarzwald
Im Grunde...

...sind Wölfe imposante Tiere – zumindest die in einem Gehege. Und trotz des gewährten Sicherheitsabstands sorgt der Anblick bei mir jedes Mal für Gänsehaut und den gewissen gruseligen Schauer, der über den Rücken läuft. Und zwar genau dann, sobald man intensiv darüber nachdenkt.  Mit "man" meine ich mich selbst, aufgewachsen mit älteren Brüdern und Cousins, die sich im Gruselgeschichtenerzählen gegenseitig übertrumpften. Klar, dabei spielte fast immer der "böse Wolf" die Hauptrolle, gefolgt...

  • Ortenau
  • 09.01.18
Lokales
Um den Wolf gibt es viele Geschichten.

Wildtierbeauftragter Matthias Saecker erklärt
Was ist dran am Mythos vom "bösen Wolf"?

Ortenau (cao). "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?" Das Fangspiel kennt jedes Kind. Doch ist das Waldtier wirklich so böse und die Angst vieler Menschen begründet, wenn der Wolf in den Schwarzwald zurückkehrt? Über das historische Wolfsbild der Menschen mag Matthias Saecker keine fachlichen Aussagen machen. Zu seinen Aufgaben als Forstrevierleiter in Gegenbach und Nordrach sowie als Wildtierbeauftragter des Ortenaukreises gehören die Beratung und Mitwirkung beim Wildtiermanagement und -schutz –...

  • Ortenau
  • 09.01.18
Polizei

Schwer verletzt
Radfahrer stürzt von Überführung

Oberwolfach. Der Sturz eines 81 Jahre alten Radfahrers rief am Montagmittag Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Plan. Der Senior überquerte kurz vor 14 Uhr eine Brücke über den parallel zur Schwarzwaldstraße verlaufenden Fluss "Wolf", auf Höhe eines örtlichen Sägewerks und kam hier aus noch nicht geklärter Ursache zu Fall. Der Fahrradfahrer stürzte von der Überführung, an welcher aktuell Renovierungsarbeiten stattfinden, in den Fluss und zog sich schwere Verletzungen...

  • Oberwolfach
  • 17.10.17
Freizeit & Genuss
Bär, Wolf und Luchs tummeln sich in Bad Rippoldsau-Schapbach auf einem Naturspielplatz.

Alternativer Wolf- und Bärenpark
Bären und Wölfe hautnah erleben

Zwingerbären, ausgediente Zirkusbären, Überschussbären aus Tierparks, die die Halter nicht mehr haben wollen, nachdem sie dem Babyalter entwachsen sind: Es gibt viele Sorten von Bären, die unwürdig gehalten werden und ein besseres, bärengerechtes Leben verdient haben. Im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald finden diese Tiere Asyl. In der zehn Hektar großen Freianlage bei Bad Rippoldsau-Schapbach dürfen die Bären das sein, was sie sind: Bären eben. Die Besucher können hier erleben, wie...

  • 14.02.17
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