Aufruf zur Teilnahme am Gespräch zur Gesundheitsversorgung
OB hat Kehler Krankenhaus noch nicht abgeschrieben

Die Zukunft des Kehler Krankenhauses hängt für Toni Vetrano vom Standort und der Ausstattung des Offenburger Klinikums ab. Foto: OK
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  • Foto: Ortenau Klinikum
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Oberbürgermeister Toni Vetrano gibt das Kehler Krankenhaus noch nicht verloren: Was die Agenda 2030, also das Klinikkonzept des Landkreises angehe, seien noch viele Fragen ungeklärt. Und genau deshalb fordert er Kehler auf, der Einladung der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) am Dienstag, 17. September, um 18 Uhr in die Tulla-Realschule zu folgen und mitzudiskutieren, wenn es darum geht, wie sich Bürger die Gesundheitsversorgung in ihrer Stadt in Zukunft vorstellen.

Die KGK ist vom Kreistag beauftragt, Ziele für die Gesundheitsförderung und Prävention, der medizinischen Versorgung sowie der Pflege mit örtlichem Bezug zu entwickeln. Zu Beginn des Abends informieren Vertreter der KGK über den Stand der Gesundheitsversorgung im Ortenaukreis. Im Anschluss sind die Bürger gefragt: Sie können Themen einbringen, Fragen stellen, Vorschläge machen und ihre Meinung zur Gesundheitsversorgung im Ortenaukreis sagen. Zu den Schwerpunkten der Veranstaltung gehören neben der haus- und fachärztlichen Versorgung auch die Notfallversorgung und die Erreichbarkeit von Gesundheitseinrichtungen. Fachkräfte aus der gesundheitlichen und medizinischen Versorgung, dem Rettungswesen, dem Ortenau-Klinikum und der Kreisverwaltung stehen zur Diskussion zur Verfügung.

Toni Vetrano betont, dass all die Fragen, die an diesem Abend besprochen würden, „nicht isoliert von der Diskussion um den Klinikstandort betrachtet werden können“. Die Qualität der Gesundheitsversorgung hänge entscheidend vom Klinikstandort ab: „das heißt, nicht nur vom Sein oder Nicht-Sein des Kehler Krankenhauses, sondern auch vom Standort des geplanten Klinikums der Maximalversorgung“.

Nach den jüngsten Kostenschätzungen sei nicht klar, ob das Großklinikum so gebaut werden könne, wie vorgesehen und ob der vorgelegte Zeitplan zu halten sei. Wenn man jetzt schon damit beginne, über die Zukunft des Kehler Krankenhauses nachzudenken, „dann ist die Überprüfungsklausel obsolet“. Diese beinhaltet, dass über die Zukunft oder die Schließung des Kehler Krankenhauses dann entschieden wird, wenn klar ist, wie sich dort die Zahlen mit Orthopädie und 24-Stunden-Notfallversorgung entwickelt haben. Toni Vetrano: „Je mehr ich mich mit der Agenda 2030 beschäftige, desto überzeugter bin ich, dass das Kehler Krankenhaus erhalten bleiben muss“.

Die Ergebnisse aller sechs Bürgergespräche werden nach deren Abschluss erörtert und bewertet. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für die politischen Gremien des Kreises zu erarbeiten.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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