Stadtarchiv

Beiträge zum Thema Stadtarchiv

Lokales

Neue Rheinauer Stadtarchivarin
Wechselvolle Geschichte der neun Stadtteile

Rheinau (st). Im Stadtarchiv Rheinau, welches sich im Keller des Rathauses II in Freistett befindet, werden Schriftstücke, Akten, Karten, Pläne, Fotografien und filmisches Material zur Stadtgeschichte gesammelt. Zudem besteht eine Bibliothek mit Literatur zu den Ortschaften und zur regionalen und überregionalen Geschichte. Seit Mai ist das Stadtarchiv Rheinau neu besetzt. Als Nachfolgerin von Dirk Wacker wurde Lisa Geppert eingestellt. Lisa Geppert hat ein Studium der Geschichtswissenschaft und...

  • Rheinau
  • 06.08.20
Panorama
Wolfgang Reinbold an seiner neuen Wirkungsstätte: Das Museum im Ritterhaus gehört ebenso dazu wie der Salmen und das Stadtarchiv.

Wolfgang Reinbold leitet Museum und Archiv
Zurück zu den Wurzeln

Offenburg (gro). Seit Freitag ist es offiziell: Dr. Wolfgang Reinbold ist der neue Leiter des Stadtarchivs und des Museums im Ritterhaus. Vier Monate teilte er sich die Position mit seinem Vorgänger Dr. Wolfgang Gall. "Das war eine sehr komfortable Einarbeitungszeit", sagt Reinbold. Wobei: Völlig neu ist der Aufgabenbereich nicht für ihn. Schließlich ist der 56-Jährige seit vielen Jahren bei der Stadt Offenburg beschäftigt – bislang in der Pressestelle. "Ich wurde in Emmendingen geboren,...

  • Offenburg
  • 30.04.20
Lokales
Noch ist das Museum im Ritterhaus nicht für den Publikumsverkehr geöffnet.

Digitale Museumsbesuche möglich
Nur Stadtarchiv ist begrenzt geöffnet

Offenburg (st). Das Museum im Ritterhaus, die Städtische Galerie sowie das Stadtarchiv der Stadt Offenburg sind wegen der Corona-Pandemie seit dem 14. März 2020 geschlossen. Das bleibt nach dem derzeitigen Stand auch mindestens so bis zum 10. Mai. Lediglich das Stadtarchiv hat wieder eingeschränkt geöffnet. Allerdings ist die Anzahl der Besucher im Lesesaal begrenzt. Besuche sind nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich unter Telefon 0781/822341 oder per E-Mail. Alle bis dahin...

  • Offenburg
  • 28.04.20
Lokales
Historische Dokumente der Familie Seifermann

Quer durch die Geschichte Kehls
Privater Nachlass und seine Aussagekraft

Kehl (st). Historische Dokumente aus dem Vermächtnis von Anna-Dorothea Timmermann aus dem fernen Jena führen die Leiterin des Kehler Museums und des Stadtarchivs, Dr. Ute Scherb, auf eine Reise quer durch die Geschichte der Rheinstadt im 19. Jahrhundert. Anhand der jüngst überlassenen Schriftstücke und Bilder ist es erstmals möglich, die Geschichte eines regionalen Steinmetzbetriebes sowie die Biografien einzelner Mitglieder der Familie Seifermann historisch zu belegen. „In Sachen Qualität und...

  • Kehl
  • 30.12.19
Lokales
Ab sofort mit vereinter Kraft für die Lahrer Geschichte zuständig:  Stadtarchivar Thorsten Mietzner (v. l.), Stadthistorikerin Elise Voerkel und Gabriele Bohnert, Leiterin Bereich Stadtmuseum und Stadtarchiv

Elise Voerkel ist neue Stadthistorikerin
Thorsten Mietzner bleibt Stadtarchivar

Lahr (st). Die Stadt Lahr hat eine neue Ansprechpartnerin für Fragen zur Stadtgeschichte: Die 34-jährige Kulturwissenschaftlerin Elise Voerkel ist seit Oktober dieses Jahres Stadthistorikerin und tritt damit in die Fußstapfen von Thorsten Mietzner. Der wiederum bleibt der Stadt Lahr und ihrer Geschichte als Stadtarchivar treu. Die neue Stadthistorikerin ist in Leipzig geboren und studierte dort Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt der Kulturgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Ein...

  • Lahr
  • 12.12.19
Lokales
Die wahrscheinlich älteste Fotografie von Oberkirch entstand wohl vor dem Jahr 1866. Die Aufnahme zeigt einen Teil der Hauptstraße mit der Brauerei Braun und im Hintergrund die alte katholische Pfarrkirche.

Zum Tag der Fotografie
Älteste bekannte Aufnahme Oberkirchs

Oberkirch (st). Alljährlich wird am 19. August der „Tag der Photographie“ begangen. Hintergrund ist, dass am 19. August 1839 die Pariser Akademien der Wissenschaften und der schönen Künste das Patent für die Daguerreotypie erhalten hat und der Allgemeinheit zur Verfügung stellte. Aus diesem Anlass wird die älteste vorhandene Fotografie von Oberkirch in den Beständen des Stadtarchivs vorgestellt. Fotografie von 1866 Die Aufnahme zeigt einen Teil der Hauptstraße mit der Brauerei Braun und...

  • Oberkirch
  • 16.08.19
Lokales
Andrea Rumpf mit einer Landkarte Baden-Elsass von 1663 auf der Achern fehlt, da es im 30-jährigen Krieg zerstört wurde.

Die Leiterin des Acherner Stadtarchivs über Geschichte und moderne Technik
"Daten von vor 1900 sind eine echte Herausforderung"

Achern (jtk). Als vor zwei Jahren Frank König die Idee hatte, einen Film über die Geschichte der Illenau zu drehen, war auch das Team des Stadtarchivs Achern gefordert, Material wie Fotos oder Literatur zu suchen. „Der Kinofilm war in der Region sehr erfolgreich“, sagt Andrea Rumpf, Leiterin des Stadtarchivs, mit einem gewissen Stolz. Das Stadtarchiv hält für alle, die sich für die lokale Geschichte interessieren, unzählige Unterlagen und Dokumente bereit. Regelmäßig nachgefragt sind...

  • Achern
  • 14.08.18
Lokales
Hauptamtleiter Andreas Huber mit einem Einnahmeregister aus dem Jahr 1531

Bild- und Dokumentensammlungen im neuen modern gestalteten Stadtarchiv
Auch Hexenprozesse prägen die Geschichte Oppenaus

Oppenau (jtk). Die Protokolle der Jahre 1629 bis 1632, in denen der ehemalige Stadtpfarrer von Oppenau, Otto Vorbach, ein trauriges Kapitel der Oppenauer Geschichte festgehalten hat, sind Zeugnisse der Hexenverfolgung, die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert auf das Renchtal übergegriffen hat. In dieser Zeit wurden 52 vorwiegend Frauen hingerichtet, die nach Überzeugung der Verfolger durch zum Beispiel Ehebruch und Tötung von Tieren einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten. Das...

  • Oppenau
  • 07.08.18
  • 1
Lokales
Dr. Irmgard Schwanke mit einer historischen Ausgabe "Der Renchtäler" von 1882

Stadtarchiv bietet faszinierende Dokumente, Fotos und Schriftstücke
Suche nach digitaler Lösung für Gedächtnis Oberkirchs

Oberkirch (jtk). Für das Vereinsjubiläum eine dokumentarische Zeitschrift? Ahnenforschung für eine Familienchronik? Im Unterricht steht eine Präsentation über die lokale Geschichte an? Schulen, Vereinen, Ahnenforschern und Familien dient in diesem Fall für das Renchtal das Stadtarchiv Oberkirch als erste Anlaufstelle. „Das Stadtarchiv ist das Gedächtnis der Stadt und hat eine große Bedeutung für ihre regionale Geschichte“, sagt Dr. Irmgard Schwanke, Leiterin des Stadtarchivs Oberkirch. Stolz...

  • Oberkirch
  • 19.06.18
Lokales
Thorsten Mietzner im Magazin des Stadtarchivs

Aufgaben des Stadtarchivs klar definiert
Mit nur wenig Aktenmaterial größtmögliche Überlieferung

Lahr (ds). Als "Gedächtnis der Stadt" wird es gemeinhin bezeichnet und mit 1.800 laufenden Metern stößt es in Lahr langsam an seine Kapazitätsgrenzen: 80 Prozent des Stadtarchivs, vielmehr dessen Magazins, sind derzeit belegt. "Es ist absehbar, dass in den kommenden zehn Jahren die Regale voll sein werden", berichtet Stadthistoriker und Leiter des Stadtarchivs Thorsten Mietzner. Noch ist die Frage aber nicht geklärt, wie man mit der Situation umgehen wird. Aktuell sieht Mietzner zwei...

  • Lahr
  • 10.04.18
Lokales
Das Geschäft "Elektro Göppert" in den 30er Jahren
3 Bilder

Zeitzeugen-AG des Einsteins-Gymnasium produziert Zeitzeugen-CD
Kehler Bürger erinnern sich an die Zeit zwischen den Kriegen

Kehl (st). Aus der Kooperation von Stadtarchiv und Zeitzeugen-AG des Einstein-Gymnasiums geht zum zweiten Mal eine Audiocollage mit Zeitzeugenberichten mit dem Titel „Kindheit und Jugend 1919 bis 1938 – Kehl erinnert sich“ hervor. Vorgestellt wird das CD-Album am Dienstag, 7. November, um 18 Uhr in der Aula des Schulzentrums, (Tulla-Realschule, Eingang Vogesenallee), begleitet von einem Vortrag der Leiterin von Archiv und Museum in Kehl, Dr. Ute Scherb, und einem Grußwort von Oberbürgermeister...

  • Kehl
  • 03.11.17
Lokales
Friedrich Peter übergibt ein Jugendbuch von Fritz Wertheimer an Stadtarchivarin Ute Scherb.

Jugendbuch von Fritz Wertheimer ist Zeugnis der jüdischen Geschichte in der Stadt
Ein einzigartiges Geschenk für das Kehler Stadtarchiv

Kehl. Er ist einer der bekanntesten jüdischen Bürger Kehls – obwohl er 70 seiner 81 Lebensjahre gar nicht hier, sondern in Argentinien verbracht hat. Dass sein Name vielen Kehlern doch ein Begriff ist, liegt daran, dass Fritz Wertheimer seiner Heimatstadt seit den 80er-Jahren fast alle zwei Jahre einen Besuch abgestattet und mitgeholfen hat, die jüdische Geschichte Kehls aufzuarbeiten. Jetzt hat sein Freund Friedrich Peter aus Kehl Stadtarchivarin und Museumsleiterin Ute Scherb ein...

  • Ausgabe Kehl
  • 23.01.17
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